Ihr Berichterstatter

Die Person

  • wer?                          Robert-Roger Martin
  • wohnhaft?                 Stäfa am Zürichsee
  • Alter?                        Jahrgang 1948 und genau 11. Juni
  • Zivilstand?                Seit dem 9. Juli 2015 glücklich verheiratet!
  • Sternzeichen?           Ein Doppelzwilling
  • Chinesisch?              Die „listige Ratte“, was immer das heissen mag
  • Tätigkeit jetzt?
        •        Supervisor & Consulter in einer mittleren Holding
        •        Corporate Controller in einer mittleren Unternehmensgruppe
        •        Beratermandate in Genève, Lausanne, Lugano und Zürich
  • Tätigkeiten früher?
        •        Postverwaltung
        •        Direction de l’Aéroport international de Genève
        •        Immobiliengesellschaft
        •        Generalplanungs-Ingenieurbüro
        •        Computerhandelsgesellschaft
        •        Limelight AG als Studio- und Postproduktionsbetrieb
        •        u.a. European Business Channel
        •        und dazwischen vieles andere mehr!

Warum Berichterstatten?

Dank der mir geschenkten Erziehung und Herkunft war ich schon in sehr jungen Jahren ein eifriger Leser, was leider heutzutage etwas aus der Mode gekommen ist. So habe ich mich schon mit 13 Jahren – Jesuiteninternat (!) – für sehr komplexe geopolitische Zusammenhänge interessiert. Schon ab dem 14. Lebensjahr versuchte ich mich als Schreiberling von Schüler- und Vereinszeitungen. Es folgten dann regelmässige Beiträge als freier Mitarbeiter bei Lokal- und Tageszeitungen im Raum Ostschweiz und Zürich. Als die ersten (fast) legalen Möglichkeiten für Radio und TV geschaffen wurden, gingen meine Stimme bzw. mein Bild bei Radio 24, Lokal- Radio und TV Wil sowie beim Regionalstudio DRS Ostschweiz über den Äther. Und dies neben meiner vielseitigen Ausbildung und beruflichen Tätigkeit. Ein Höhepunkt war sicherlich die Arbeit als administrativer Chef bei Limelight AG (European Business Channel – Produzent). Zum ersten Mal wurde aus der Schweiz in zwei Sprachen (deutsch und englisch) ein Wirtschafts-Programm über mehrere Satellitenprogramme europaweit ausgestrahlt, welches nicht nur internationale Kompetenz für sich reklamierte, sondern nach den Aussagen der Konkurrenz (z.B. CNN) dem internationalem Anspruch auch vollumfänglich gerecht wurde.

Leider konnte damals in der Schweiz für diese internationale Medienöffnung zu wenig Geld locker gemacht werden, sodass das Projekt 1989/1990 – just als sich die Grenzen in Europa öffneten – unterging. Einige der besten Journalisten verstreuten sich wieder über die ganze Welt. Sie finden diese heute nicht nur beim DRS „10 vor 10“, sondern bei CNN, BBC, ARD, ZDF oder Zeitungen wie New York Times, Washington Post oder der FAZ, nur um die Qualität dieser ehemaligen Crew etwas auszuleuchten.

Für mich waren damals Schweizer Medienprojekte gestorben. Die danach laufend folgenden Pleiten selbst bei DRS-2 und Co sprechen ihre eigene Sprache. Es ist in einem Land, mit einer solchen Mediendichte, wie der Schweiz, fast unmöglich, nebst dem Schweizer Fernsehen und Radio, noch ein nationales Radio oder Fernsehen mit einem Vollprogramm, das diesen Namen auch verdient, umzusetzen, Nischen-Produkte ausgenommen. Im Frühsommer 2000 platzte mir dann bei zwei Tagesthemen der Kragen „Couchepin und die absolute Globalisierung“ und die uferlosen Pläne der Swisscom, welche uns alle drahtlos umformen wollte. Die sich nun bietenden Möglichkeiten nutzend, setzte ich im Juni 2000 erstmals meine Website ins Netz. Inzwischen haben schon weit über 250’000 Besucher meine Seite besucht. Wobei als Aufmunterung, so von Fall zu Fall, ein persönliches Echo immer wieder erfrischend wirkt.

Und wie Berichterstatten?

Ich versuche mit meinen Möglichkeiten die sich mir bietenden Medien- und Informationsquellen auszuschöpfen und so uns beschäftigende Themen umfassend abzuhandeln. Dabei scheue ich mich nicht, Fragen fundamental anzufassen und sie in den ihnen zustehenden geschichtlichen Kontext einzuordnen. Auf diese Weise soll soweit als möglich garantiert werden, dass Tagesthemen nicht nur aus einem Tagesgefühl heraus bearbeitet, sondern in der ihnen angemessenen Tiefe ausgelotet werden: man bezeichnet dies auch als umfassende Berichterstattung gekoppelt mit Recherchier-Journalismus. Zugegebenermassen kommt mir da sicher ein schon von meinen Eltern und Grosseltern gepflegtes Networking zu Hilfe, welches ich nicht nur regional, sondern auch national und international unterhalte.

Aus diesem Grund entnehmen Sie meinen Berichten öfters Bewertungen, welche sich in Tagen, Wochen oder gar Monaten als Tatsachen erweisen. Das hat nichts mit Hellseherei zu tun, sondern ist nur dem Umstand der sorgfältigen Betrachtungsweise, Auswertung und Bearbeitung der Geschehnisse zuzuschreiben. Würden viele Journalisten dieses Handwerk ebenso breit abgestützt, sorgfältig und kritisch betreiben, kämen sie (oder kommen sie) zu ähnlichen Ergebnissen. Etwas humorvoll könnte man sagen: ich profitiere von der Oberflächlichkeit und Schludrigkeit der anderen sogenannten Journis, die – und das entspricht dem Zeitgeist – leider nicht mehr verstehen, ihren „Job“ zu machen!

Stäfa, 1. Dezember 2016/RM/006

© Martin Publications: Robert-Roger Martin

RMS Queen Mary II:  Atlantik, 9. Juli 2015

Vatikan:  Apostolischer Palast, 17. September 2016